Prof. B. J. Blume: Katalogtext zu "Problem Malerei", Kunstverein Gütersloh 2000 (kuratiert v. B.J. Blume)

Kintz konfrontiert uns durch seine Malerei mit ihrer fundamentalen Konstitution. Sowohl Über die Arbeit als auch im schriftlichen Komentar Malerei-System leistet er eine generelle Definition dessen, was ein Bild ist: „Farbe und Farbmaterial sind alleiniger Gegenstand des Bildes...“
Damit stellt er sich methodisch und ästhetisch zugleich in die große, radikalreduktionistische Tradition der konkreten Malerei ohne allerdings ihrer ideoplatonischen Hypostasierung zu verfallen. Davor schÜtzt ihn sein variables Präsentationskonzept.